default_mobilelogo

 

 Wir vermieten ausschließlich das Material, wir bieten keine geführten Touren an.

 

Sie fahren auf Ihr eigenes Risiko.

 

 

 

Eine zufällige, zeitgleiche Anwesenheit von Mitarbeitern von uns auf dem gleichen Flussabschnitt gilt nicht als vertraglich vereinbarte “geführte Kanutour” im Sinne des Verantwortungsübergangs.

 

Flüsse verändern sich ständig. Die Kanubesatzung sollte immer den schriftlichen oder mündlichen Flußbeschreibungen von uns oder anderen Personen ein gesundes Misstrauen entgegenbringen und sich ein eigenes Bild von der jeweiligen Situation und den möglichen Gefahrenstellen auf dem Fluss machen. Vorausschauende Fahrweise ist immer angeraten.

 

Mietkanus und Mietausrüstung sind nicht, wie beispielsweise Kraftfahrzeuge, Haftpflicht- oder vollkaskoversichert. Bei Verlust oder Beschädigung der gemieteten Gegenstände ist der Mieter selbst schadensersatzpflichtig, dieses gilt besonders bei mutwilligem Handeln, wenn die Ausrüstung nicht zum vereinbarten Zeitpunkt am vereinbartem Ort zurückgegeben wird oder von uns aus dem Fluss geborgen werden muss (!). Private Haftpflichtversicherungen zahlen in der Regel nicht bei Beschädigung oder Verlust von geliehenen oder zur Nutzung überlassenen Gegenständen.

 

Kanufahren ist eine Natursportart, die bei fast jedem Wetter ausgeübt werden kann.  

 

Es kann, trotz aller gegebener Vorsicht durch die Paddler, auch auf eigentlich einfachen Kanuwanderstrecken passieren, dass das Kanu durch einen Fahrfehler, Unachtsamkeit oder sonstige Einwirkung von außen (z.B. andere Boote) umkippt. Eine Verletzungsgefahr lässt sich also nie völlig ausschließen.

 

Eine absolute Sicherheit gegen Unfälle gibt es bei einer Natursportart wie dem Kanufahren nicht.

 

Wir bieten, gemäß den geltenden Vorschriften, jedem Paddler eine Rettungsweste in passender Größe an. Die Mitnahme und Verwendung ist allerdings freiwillig, nicht verpflichtend. Bei Kindern und Jugendlichen sollten die Erziehungsberechtigten mit gutem Beispiel vorangehen und auch selber die Rettungswesten tragen.

 

Der Mieter muss selbst dafür Sorge tragen, dass seine Wertsachen wasserdicht und verlustsicher verpackt sind. Dazu gehört auch, dass er die von uns für die Mietdauer erhaltenen Packsäcke und Tonnen VOR der eigenen Benutzung mit Kleidung und/oder Wertsachen (Smartphones, Fotoapparate, etc.) auf Dichtheit prüft.

 

Die von uns für die Mietdauer übergeben Ausrüstung ist vor einer Verwendung auf Beschädigungen zu überprüfen, Mängel sind uns ggf. vor einer Benutzung durch den Mieter anzuzeigen. Nach Tourenbeginn ist es nicht immer möglich, das Material noch auszutauschen.

 

Der Mieter trägt selber dafür Sorge, dass seine private Ausrüstung für die Anforderungen einer Kanutour geeignet sind (Trekkingsandalen oder alte Turnschuhe, wärmende (Funktions-) Bekleidung, trockene Wechselsachen, Getränke, Verpflegung, etc.). Bergstiefel sind ungeeignet. Flip-Flops sind völlig ungeeignet, da man keinen Halt darin hat, sie bei einer Kenterung verliert und man dann barfuß in der Pampa steht.

 

Wir behalten uns vor bei objektiven Gefahren vor Ort nach eigenem Ermessen – auch kurzfristig vorher – dem Mieter einen Vorschlag zur Änderung des geplanten Ablaufs zu machen, also beratend tätig zu werden. Wir behalten uns ebenfalls vor, die Vermietung zu verweigern, wenn wir den Eindruck haben, dass der Mieter der Tour unter den gegebenen Verhältnissen vor Ort nicht gewachsen sein könnte (z.B. körperliche Beeinträchtigung durch Alkohol, Krankheit, Konstitution, etc.). Der Mieter erhält bei einem derart bedingten Rücktritt des Vermieters seine bereits geleisteten Zahlungen per Überweisung vollständig zurück. Weitere finanzielle Ansprüche gegenüber dem Vermieter (Anreisekosten, Unterkunftskosten, etc.) bestehen nicht.